Berichte über Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus und im Golf von Oman
Iran und die USA meldeten Schäden an Schiffen in der Straße von Hormus und im Golf von Oman. Eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor; die Einschränkungen bei Energie- und anderen Rohstofflieferungen dauern an.
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Neue Meldungen über Angriffe und Explosionen an Bord von Schiffen in der Straße von Hormus und im Golf von Oman haben die maritime Dimension des Konflikts erneut in den Fokus gerückt. Der Konflikt schränkt die Ausfuhr von Energie und anderen Rohstoffen ein. Iran meldete, Tanker seien auf Minen gelaufen und in Brand geraten. Das US-Militär erklärte, ein Handelsschiff, das die Seeblockade zu durchbrechen versucht habe, fahruntüchtig gemacht zu haben. Reuters zufolge konnten die gemeldeten Angriffe nicht unabhängig verifiziert werden.
Unterschiedliche Angaben zu den Schiffen
Die Seestreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden teilten mit, zwei Öltanker seien in der Straße von Hormus auf Minen gelaufen und in Brand geraten, als sie eine nicht genehmigte Route zu passieren versucht hätten. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars berichtete später, auch auf einem dritten Tanker habe es eine Explosion und einen Brand gegeben.
Nach Angaben des US-Militärs vom Samstagabend eröffneten amerikanische Luftstreitkräfte im Golf von Oman das Feuer auf das Heck eines Handelsschiffs. Das Schiff habe versucht, die Seeblockade zu durchbrechen, und könne infolge des Eingriffs seine Fahrt nicht fortsetzen, hieß es in der Mitteilung.
Auch die britische Stelle für den Seehandel UKMTO meldete einen Vorfall unter Beteiligung eines Massengutfrachters und militärischer Kräfte, rund 18 Seemeilen östlich der Stadt Khor Fakkan in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Ausmaß der Schäden und ein möglicher Zusammenhang mit dem vom US-Militär beschriebenen Eingriff blieben unklar.
Ursache der Explosionen auf der Insel Qeschm unklar
Das iranische Staatsfernsehen berichtete, die Behörden hätten nach Explosionen, die in verschiedenen Gebieten einschließlich der Insel Qeschm zu hören waren, einen Raketenangriff auf iranisches Staatsgebiet nicht bestätigt. Die Explosionen könnten mit den militärischen Aktivitäten Irans in der Region zusammenhängen, hieß es.
Die Nachrichtenagentur Tasnim behauptete hingegen, zwei Raketen seien auf der Insel Qeschm eingeschlagen; zu möglichen Schäden machte sie keine offiziellen Angaben. Iran und die USA äußerten sich nicht zu diesem Bericht.
Während sich die Entwicklungen auf See fortsetzten, wies Katar, das zwischen den Parteien vermittelt, am Samstag Berichte zurück, wonach die USA und Iran keine Einigung erzielt hätten. In der Erklärung Katars hieß es, beide Seiten arbeiteten weiter an einer Vereinbarung.
Quellen
- Cyprus Mail — Iran suggests blasts are not US attacks as both sides report ships hit
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